Identitätsverlust – meine Meinung

28. Februar 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

Für eine Abgrenzung von einem anderen Land, für die Hervorhebung der eigenen Identität, wurden seit jeher auf Münzen Herrscherporträts abgebildet. Durch die Jahrhunderte hindurch entwickelte sich das „Geld“ weiter und es wurden zudem bekannte Persönlichkeiten und Monumente des jeweiligen Landes auf Banknoten und Münzen dargestellt.
Auch die Briefmarken waren, von Beginn an, ein Medium zur Hervorhebung der Identität des jeweiligen Ausgeberlandes. Bereits zu Beginn der Briefmarkenherausgabe wurden Herrscher auf den Postwertzeichen abgebildet. So zeigen beispielsweise die englischen Briefmarken (auch heute noch) die Queen. Die Idee ein Porträt auf den Briefmarken abzubilden, war ursprünglich auch als Fälschungsschutz gedacht. Das Geld, wie auch die Briefmarken waren eine Art Mitteilungsmedium des jeweiligen Ausgeberlandes: Sie zeigten, wie oben bereits erwähnt, nicht nur Porträts der führenden Köpfe, sondern auch spezielle Architektur und bekannte historische Personen (so Beispielsweise Taras Ševčenko in der Ukraine).
Als der Euro in vielen EU-Ländern eingeführt wurde, gaben diese Länder ein Stück Identität weg. Klar sind auf den EURO-Münzen aus Deutschland andere Motive, als auf den EURO-Münzen aus Italien zu sehen. Diese Motive dienen nicht mehr als Abgrenzung zum Nachbarland, sie sind vielmehr nur noch als Zierde gedacht.

Auch in der Schweiz wurde (und wird), meiner Meinung nach, nun ein Stückweit Identifizierung aufgegeben. Die Schweizer Künstlerin Sophie Täuber-Arp auf der 50er Note musste einem, für die Schweiz eher nichts aussagenden Motiv weichen – denn welches Land hat keinen Wind?  Welches Land hat kein Licht (neue 20er) oder auch keine Zeit (neue 10er)? Wie bereits die 50er, 20er und 10er  „erneuert“ worden sind, werden die restlichen Banknoten dieser Motividee noch folgen…

 

Wenngleich überall das Moderne wächst, das Alte abstreift, so hoffe ich doch, dass die Briefmarken weiterhin stets neue Motive, wie Persönlichkeiten, Natur des Landes (Tiere, Insekten und Pflanzen), Architektur oder auch Jahreszeitlich abhängige Szenen zeigen.
– Kürzlich erklärte mir jemand, dass es vermutlich in etwa 10 Jahren auch keine Briefmarkenmotive mehr geben wird. Heutzutage  laufe ja vieles nur noch über den elektronischen Weg, selbst die Postkarten aus den Ferien werden vermehrt elektronisch versendet und somit würden die Briefmarken zunehmend überflüssig… –
Vielleicht bin ich hier zu optimistisch, aber ist es nicht schön, ab und an einen handgeschriebenen Brief zu erhalten? Und was ist mit den Paketen? Die können ja zum Glück nicht elektronisch zugestellt werden… oder?
Wenn jeder, der auf der Post was aufgibt, nach schönen Briefmarken verlangen würde, würden die Briefmarken mit ihren Motiven wohl kaum überflüssig werden, oder?
Der Preis für das Aufgeben bleibt gleich, egal ob man einen hässlichen Ausdruck mit dem gezahlten Porto oder eine hübsche Briefmarke auf dem zu versendenden Objekt erhält. Wieso also nicht nach einer hübschen Briefmarke fragen?

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Trauermückenbefall…

28. Juli 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Letzten Februar setzte ich also von zwei Nachtschattengewächsen etliche Samen.
Von etwa zehn Chilis und etwa 30 Cherrytomaten kamen nur zwei Chilis und etwa vierzehn Tomaten. Leider währte auch die Freude über die gekommenen Setzlinge nicht lange. Einige meiner Tomatensetzlinge gingen ein und plötzlich schwirrten überall diese Trauermücken herum. Diese Insekten schienen meine Töpfe irgendwie anziehend zu finden und dies, obwohl die Erde nicht andauernd nass war. Aber wie kam es, dass ausgerechnet (nur) meine Pflanzentöpfe befallen waren? Und, was sollte ich dagegen tun?
Wenngleich die ausgewachsene Trauermücke für meine Pflänzchen kein (direktes) Problem darstellte, sind ihre, von ihr produzierten Larven der Untergang für meine  kleinen Setzlinge. Durch die Trauermückenlarven waren mir etwa fünf Tomatenzöglinge eingegangen und ich musste auf alle Fälle etwas gegen diese „süssen“ Insekten unternehmen.
Eine Chemiekeule wollte ich auf keinen Fall verwenden!
Auf der Suche nach einer guten Lösung um diese wurzelfressenden Larven los zu werden, las ich mich durchs Internet. Stets die gleichen Tipps findend, welche mir zudem unsympathisch waren, beschloss ich mein Glück in einem Bau- und Gartencenter zu versuchen.

Im Coop Bau und Hobby wurde ich fündig: Ich entschied mich für Bakterien, gelbe Klebezettel und Vlies. Alle Töpfe (insgesamt drei) wurden also mit im Wasser aufgelösten Bakterien gegossen, erhielten einen Stecker mit dem gelben Klebezettel und ein Vlies darüber. Die Bakterien sollten die Larven befallen und die Kleber die vorhandenen Trauermücken anziehen. Das Vlies wiederum hinderte die Trauermücken daran „zu entkommen“ und schützte andere Insekten vor der Klebefalle.
Jeden Tag sah ich in meine Töpfe und war erfreut, dass die Kleber wirklich nützten.
Auch die Bakterien schienen sofort zu helfen und ein paar Pflänzchen schossen plötzlich in die Höhe, sodass ich fürs Hochbinden grössere Stäbchen brauchte.

Nur meine Chilis schienen keine Freude zu haben. Bevor ich mit dem Trauermückenbefall „kämpfte“, hatte ich meine Setzlinge in grössere Töpfe umgetopft. Dabei erhielten die beiden Chilipflanzen einen eigenen Topf für sich allein.
Mit dem Trauermückenproblem konfrontiert, bemerkte ich zu spät, dass einer meiner Chilis sich verabschiedet hatte. So jämmerlich und ganz allein sah die übrig gebliebene Chilipflanze aus, dass ich kurzerhand den gekauften, schon schlampenden Basilikum kurzerhand in den Chilitopf einpflanzte. Wie überrascht war ich, als nicht nur meine Chilipflanze besser aussah, sondern auch der Basilikum sich innert kürzester Zeit erholt hatte! Chili ist halt doch eine sehr gesellige Pflanze!
Nachdem ganzen Trauermückenproblem, hoffe ich nun, dass meine Pflänzchen noch wachsen, gedeihen und weiterhin mit mir Geduld haben…

Was die Trauermücken betrifft, habe ich mir den Kopf zerbrochen, wieso sie gerade in meinen Töpfen mit der frischen Erde so gewütet haben. Als ich dann später erneut frische Erde brauchte, fiel mir auf, dass diese Trauermücken schon im Laden bei den abgepackten Erdsäcken überall herumschwirrten.
Vermutlich hatte ich (unwissentlich) meine gekeimten Setzlinge in befallene Erde gesetzt und um einem erneuten Befall vorzubeugen, wurde die nun frisch gekaufte Erde sicherheitshalber im Backofen bei 200°C erhitzt. Auch wenn die in der Erde vorhandenen Nährstoffe vermutlich damit zerstört worden sind, möchte ich hier noch anmerken, meinen Pflänzchen geht es bestens!

Übrigens, wer nicht gerade auf gebackene Erde steht und genug Platz in der Gefriere hat – das Einfrieren der Erde sollte diesen Larven auch den Garaus machen!

Allerlei… Buch…

20. Dezember 2016 § Ein Kommentar

Dieses Semester habe ich viel gelesen und noch so einiges zu lesen…
Mein Büchergestell ist nun schon derart mit Büchern gefüllt, dass ich es kaum noch wage, einen Blick auf die Bücher an Bücherständen oder in Antiquarien zu werfen… Es könnte ja noch etwas dabei sein,…was mich fasziniert,…elektrisiert,…begeistert…
Wenn ich überlege, was ich alles gelesen habe – ich könnte niemals alle Bücher aufzählen…
Aber mal ganz ehrlich…


Habt ihr schon mal ein Buch gesehen, in welchem auf gefühlten 50 Seiten immer ein und dasselbe Bild zu sehen ist? Würdet ihr so etwas kaufen?

Als ich kürzlich mit einem Freund eine Ausstellung besuchte, fragte er mich bei einem solchen Buch (im Museumsshop) eine sehr ähnliche Frage. Dabei klappte er das Buch auf und blätterte es durch…
Nach wie vor kann ich mir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die so ein Bildband kaufen…
Also einem Bildband über Wien oder London mit verschiedensten Stadtansichten wäre ich nicht abgeneigt,… aber ein Buch, welches immer nur ein und dasselbe Foto auf jeder Seite zeigt?
Für mich ist so etwas ehrlich (und böse) formuliert einfach nur Geld- und Papierverschwendung… Denkt doch an die armen anderen Bücher, die aufgrund eines solchen Bildbandes nicht mehr ins Regal passen…


Apropo Buch – kennt ihr auch Menschen, deren Gesicht wie ein offenes Buch ist?
Manchmal erlaube ich mir Faxen, sage etwas verdrehtes und beobachte mein(e) Gegenüber…. Meist erhalte ich darauf einen total überraschten, zum Teil irritierten und schockierten Blick…
Aber, was tun, wenn das eigene Gesicht für Jeden lesbar ist?
Je nach Situation ist es nicht schlimm, wenn andere wissen, was man denkt…,
doch ab und an ist es nicht gerade förderlich…
Stellt euch vor, jemand aus eurem Freundeskreis erzählt begeistert von etwas, stellt euch euphorisch jemanden vor oder ihr werdet nach den Gefühlen für eine andere Person gefragt… – Was tut ihr, um niemanden vor den Kopf zu stossen?, Was tut ihr um euch selbst zu schützen? – Sollte man im Vorfeld jegliches mögliches Szenario durchgehen, um sich auf etwaige Situationen vorzubereiten?
– Ich weiss es nicht. Vielleicht wisst ihr Abhilfe?..


Auf weiteres lesen, schreiben und gelesen werden…
Ich wünsche allen schöne Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr 🙂

Hallo Jahreszeiten

25. Oktober 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Welt sie dreht sich und wir drehen mit. Die Zeit sie läuft und schleppt uns mit.
Und was machen wir? Was macht ihr? Was mache ich?

Der Herbst ist da und schon bald der Winter. Sommer wann warst du bei uns?
Sehnsüchtig blicke ich aus meinem Zimmer in die grau wirkende Umgebung. Wo sind die Farben hin? Wo ist das warme Sonnenlicht?
In naher Zukunft wird der Schnee fallen, die noch gebliebenen Farben unter sich begraben, wie Schlagsahne auf dem Land liegen bleiben und in der Stadt in braunen Match verwandelt…

Mein Bild ist noch nicht fertig. Das Bild vom Sommer mit den verschieden leuchtenden Grüntönen. Der Garten voller Blumen verschiedenster Art. Ein Bild in welchem ich die Leuchtkraft und Vielfalt des Sommers festhalten möchte.
Ich erwarte Dich sehnsüchtig und freue mich schon darauf, dich wiederzusehen lieber Sommer!
Doch bis dahin werde ich mich mit dem Winter arrangieren müssen: mich warm einpacken, meine Hände öfters eincremen, Lippenpomade benutzen und viel Tee schlürfen…und vielleicht gibt es neues zu sehen… wer weiss, schon was dieser Winter bringt?

Zukunft…

25. August 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Was bringt mir die Zukunft? Werde ich am Ende meines Weges zurückblicken und sagen können „Ja, ich habe alles richtig gemacht“?

Wurde ich als Kind gefragt, was ich mal werden möchte, wusste ich keine Antwort. Wieso solle ich mir mit meinen sieben, acht oder neun Lebensjahre auch schon Gedanken darüber machen? – Je älter ich wurde, desto öfter wurde mir diese Frage gestellt.
Mal von einer Idee zur anderen schwankend, hatte ich zunehmend das Gefühl, dass nichts zu mir passte. Planlos war ich schliesslich in einer „Gesundheitsklasse“ der FMS gelandet und entdeckte dort meine Faszination zu den Abläufen im Körper, sowie der Anatomie. Mein Entschluss war gefasst – ich wollte studieren und Ärztin werden.

Endlich wusste ich, was ich werden wollte, aber wie sollte ich mit meinem bisherigen Schulgang noch an die Universität kommen?

Ohne meine Mutter wäre ich nie da gelandet, wo ich heute bin. Ohne ihre Unterstützung hätte ich nie die Eidgenössische Matur machen können, welche mir die Tore zu den Universitäten öffnete. – Ich weiss noch sehr genau, wie ich aufgeregt die erste Vorlesung betrat und schon sogleich neue Freundschaften schloss.
Zwar war ich aufgrund des „Auslosungs-Tages“ nicht in das ersehnte Medizinstudium gekommen, weswegen ich vorerst ein Jahr Biologie studierte, dennoch hatte ich dieses Gefühl, endlich den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Nach einem Biologiejahr und erneuten erfolglosen Teilnahme am „Auslosungs-Tag“ für das Medizinstudium, beschloss ich, mit den Studienfächern Geschichte und Kunstgeschichte zu beginnen.

Letztes Semester habe ich meine Bachelorprüfung erfolgreich bestanden, sodass ich nächstes Semester den Master in Geschichte und Kunstgeschichte beginnen kann.

Und das Medizinstudium? – Mein Geschichts- und Kunstgeschichtsstudium gefallen mir, sie füllen mich aus, sodass ich nicht mehr wechseln möchte!

Verleiht den Tieren eine Stimme…

22. Juni 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Wenngleich ich mit meinem Blogg wohl nicht viele Menschen erreiche, möchte ich heute auf etwas aufmerksam machen, was mir sehr am Herzen liegt.

Der Mensch ist zu so vielen Grausamkeiten fähig wie kein anderes Lebewesen…

Wieviele Lebewesen erleiden Schreckliches durch die Hand des Menschen? – Es sind soviele, dass man kaum allen helfen kann, doch wenigstens versuchen sollte man es!

Ich spreche von den schrecklichen Gräueltaten, die in so manchen Ländern verübt werden; Brutalität die mich an der Menschlichkeit zweifeln lässt…

Darum meine Bitte zu den angefügten Links:
Bitte bitte teilt diese um andere Menschen darauf aufmerksam zu machen, denn je mehr davon wissen, je mehr sich gegen diese Gräueltaten wenden, quasi den Lebewesen eine Stimme verleihen, desto stärker sind wir und können dem Ganzen vielleicht schon bald Einhalt gebieten…

COMPASSION PROJECT PSA – ANIMAL HOPE & WELLNESS FOUNDATION (Hollywood celebrities join Marc Ching to stand against Yulin and dog meat trade!):
https://www.youtube.com/watch?v=NbwbD8JcJgY&feature=share
(for more informations) Stop the Dog and Cat Consumption in S. Korea! :
http://koreandogs.org/
 

Es sind die kleinen Dinge…

22. März 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Es sind die kleinen Dinge, die ich behalte. Erinnerungen an Momente der Überraschung, der Freude in Verbindung mit Personen, Tieren, Orten und Gegenstände wie zum Beispiel Briefe.
Heute bin ich wieder mal in die Vergangenheit hineingerissen worden und dagegen anschwimmen bringt nichts. Sicher kennt ihr das Beispiel mit dem blauen Elefanten, an welchen man nicht denken darf, doch gerade wenn man versucht nicht daran zu denken, ist er da!
Unser letzter Hund sah so witzig aus mit dem Schnuller, den er meinem (damals noch sehr kleinen) Geschwisterchen geklaut hatte. Wenn er Eichhörnchen sah, dann war er wie in einer anderen Welt.
Und war er total glücklich spielte er mit seinem Snoopy, der dem Alf glich. Er hatte dieses Plüschtierchen in einem Spielzeugladen einfach aus dem Regal genommen. Etwas, was er nie vorher und auch nie mehr danach tat! Aber dieses Plüschtierchen war sein Liebling. Da konnte man ihm stundenlang zusehen, wie er in seinem Bettchen lag und damit spielte.
Was Essen betraf, konnte er uns sehr gut zeigen, was ihm besonders schmeckte. Da er kein Getreide mehr vertrug, gab es nicht viel goodies die wir ihm geben konnten. Grund hierfür ist, dass viele Hundeleckerlis mit Getreide vermengt waren oder sonst etwas beinhalteten, was er nicht vertrug. Und als ich mal Hunger hatte und in der Küche mir ein Schälchen Cornflakes (nur aus Mais) nehmen wollte, da stand er neben mir und guckte mich mit seinen grossen Hundeaugen an. Wieso nicht? Ich werde nie vergessen, wie er, der grosse Hund aus seinem Schälchen die Cornflakes ass. Kaum hatte er welche im Mund guckte er zu mir rüber und begann demonstrativ diese zu kauen. Als ob er sagen wollte, sieh her, das schmeckt so gut, dass ich es so lange wie möglich geniessen möchte…
Aber ich habe auch andere Erinnerungen.
Nach der ersten von Freunden eingefädelten Begegnung war ich damals schon etwa um 5 Uhr morgens hellwach. Ich konnte nicht widerstehen aufzustehen, den Computer hochfahren um mich im MSN anzumelden in der Hoffnung, dass er auch schon wach ist und meine Anfrage annimmt. Vielleicht grinsen einige von euch wenn ihr das liest oder aber ihr schüttelt einfach nur den Kopf über meine Idee, die betreffende Person würde in solcher frühen Zeit schon wach sein. Ich war einfach hellwach und mein Körper hatte so viel Adrenalin ausgeschüttet, dass nicht einmal mehr mein logisches Denken mich daran hinderte mich zu dieser Stunde vor den Computer zu setzen um zu warten, dass er sich anmeldet.
Oder das allererste Date – ich weiss noch genau in welchem Cafe wir waren. Nachdem ich es geschafft hatte mit meinem Süssgetränk die Treppe hoch zu laufen ohne daneben zu schütten, kippte ich die Flasche leicht als wir uns setzen wollten. Und er hat so getan, als ob nichts geschehen wäre. – Was für Erinnerungen wir doch anhäufen!

Manchmal vergessen wir sie, um dann wieder wie von einem Blitz getroffen zurückgeworfen zu werden. Und manchmal nehmen wir sie bewusst hervor um sie nicht zu vergessen.
Heute hat mich eine Erinnerungsflut nach hinten geworfen. Eine Erinnerungsflut, welche immer wieder meine Erinnerungen von neuem überschreibt. Aber wem geht es nicht ab und an auch so?
Doch was tun gegen Erinnerungen, die uns nicht nur kalt treffen, sondern auch runterziehen?